Das Kompetenzzentrum für
neurozentrierte Performancesteigerung
im Profisport
Hallo und herzlich willkommen auf der Website von BRAINERQi®. Mein Name ist Michael Erhart – neurozentrierter Sportcoach, Mastermind und »Ober-Nerd« unseres innovativen NEURO PERFORMANCE CENTERS. Womit mein Team und ich uns beschäftigen, ist einerseits komplexe Neurowissenschaft, andererseits dennoch leicht erklärt: Alles, was wir Menschen tun, steuert unser Gehirn. Auch jede körpermotorische Bewegung beginnt in unserem Gehirn. Von dort kommen die Kommandos an den Körper, an die Muskeln usw. In herkömmlichem Training übt man eine sportliche Bewegungen durch ständige Wiederholung dieses körpermotorischen Ablaufes mit dem Ziel, diesen Bewegungsablauf – und letztlich den sportlichen Erfolg – damit zu verbessern. Wenn aber das Gehirn alles steuert, sollte man dann nicht – auch oder gar zu allererst – das Gehirn trainieren und dessen Ansteuerung des Körpers verbessern? Ja, das sollte man – und das genau tun wir.
Michael Erhart
Verbesserung der Körpermotorik
Wenn man von körperlicher Bewegung spricht, so muss man unterscheiden zwischen willkürlicher, also absichtlicher, bewusster Bewegung – etwa eine Espressotasse zum Mund zu führen oder sich in Kitzbühel mit voller Power aus dem Starthaus der Abfahrt hinaus zu katapultieren. Diese mit bewusstem Denken verknüpften Moves werden primär im Frontallappen – im Gehirn vorne oben, hinter der Stirn – initiiert und von dort aus koordiniert und kontrolliert. Beim Downhill auf der vereisten Streif dauert es aber bloß wenige Augenblicke, und alle weiteren motorischen Bewegungen sind nur mehr unwillkürlich, auf Reflexen basierend, weil die Geschwindigkeit der Abfahrt für bewusstes Denken viel zu hoch ist. Ab dann übernimmt mehrheitlich unser Kleinhirn das Kommando. Selbiges passiert bei allen schnellen Sportarten bzw. Lebenssituationen, ganz besonders, wenn diese ein hohes Maß an Körpermotorik verlangen. Motorradrennfahren, Mountainbike-Downhill, Tennis, Fußball usw. Oder um beim Beispiel mit der Espressotasse zu bleiben: Wenn einem im Café der Tischnachbar irrtümlich einen Stoß versetzt, während man die wohlduftende Tasse an den Mund führt. Bis zu 90 % der Motorik spielt sich dann auf reflektorischer Ebene im Gehirn ab!
Willkürliche, bewusste Bewegung lässt sich großartig durch willkürliches, bewusstes Gehirntraining optimieren. Allen voran durch mentales Training, Simulationen oder Disziplinen wie LifeKinetik®. Womit wir von BRAINERQi® uns beschäftigen, ist die systematische Verbesserung der reflektorischen Körpermotorik und damit von bis zu 90 % dessen, worauf‘s eigentlich ankommt, wenn man mit 140 Sachen die Streif runterfetzt oder im Motorradrennsport zu viert, zu fünft nebeneinander mit 250 km/h auf die nächste Kurze zurast. Mit individuell gestalteten, neurologisch fundierten Trainingsprogrammen aktivieren, trainieren und optimieren wir weiter hinten bis tief im Hinterkopf liegende Gehirnbereiche (wie Parietallappen, Okzipitallappen, Cerebellum, Hirnstamm), um die reflektorische Körpermotorik schneller, präziser und sicherer zu machen. Für spürbar und messbar mehr Erfolg im Sport!
Verbesserung der Gehirnperformance & -ausdauer
Sind die Gehirnbereiche für schnelle und reflektorisch automatisierte Bewegungsabläufe auf angestrebtem Top-Niveau, so spüren Sportler*Innen die Effekte deutlich. Daher gewinnt neurozentriertes Training – oft auch Neuroathletik genannt – im Spitzensport rasant an Bedeutung. Zumal man erkannt hat, dass das Gehirn mit dessen Fähigkeiten der Körpersteuerung so gut wie immer Verbesserungspotenziale eröffnet, wenn nicht sogar das schwächste Glied in der Kette der Trainingsverbesserung darstellt. Wir haben noch nie eine(n) Sportler*In erlebt, wo es nichts zu verbessern gegeben hätte. Und sei es auch nur ein kleines Detail. Bloß, im Kampf um Hundertstel Sekunden, Zentimeter, jeden einzelnen Punkt usw. entscheiden gerade kleinste Details über Sieg oder Niederlage, so knapp wie die Weltspitze in jedem Sport heute beieinander liegt.
Ist also Teil 1 unserer Arbeit erledigt, und das Gehirn steuert den Körper schneller, akkurater, präziser & sicherer, so geht es darum, auch die Ausdauer des Gehirns zu optimieren. Herkömmliche Sporternährung dreht sich in erster Linie um die bestmögliche Versorgung der Muskeln mit Treibstoff. Dass aber das Gehirn – je nach wissenschaftlicher Quelle und Belastung – gut und gerne 60 % und mehr unserer Körperenergie und unserer Ernährung für sich beansprucht, das berücksichtigen die wenigsten. Daher legen wir von BRAINERQi® unser höchstes Aufmerksamkeit darauf, das Gehirn mit dem perfekten »Fuel« zu versorgen. Denn, wenn dem Gehirn die Nahrung ausgeht oder es dies zumindest befürchtet wegen der anhaltenden körperlichen Belastung, dann reduziert es automatisch unsere körperliche Leistung, um für sich – als höchste Instanz und Priorität im System Mensch – stets die Versorgung zu sichern. Es ist immer das Gehirn, das das Kommando zum Langsam-Machen oder gar Aufgeben runter an den Körper erteilt.
Spezial-Kompetenzen Motorradrennsport, Fußball und ?
Grundsätzlich kommt unser neurologisches Know-how jeder Sportart zu Gute. Unserer Philosophie entsprechend wollen wir aber unsere Kunden stets mit unserer absolut besten fachlichen Performance versorgen. Und dazu muss man sich mit einem Sport sehr intensiv beschäftigen und diesen möglichst bis ins Detail verstehen, um zielgerichtet echt großartige Inputs liefern zu können und nicht bloß herumzuprobieren. Kooperationen mit unserem Team sind daher meist sehr intensiv und durchaus auch aufwändig. Unsere zwei Kernkompetenzen aktuell sind – in dieser Priorität – der Motorradrennsport (und hier primär der Straßenrennsport) sowie Fußball. Selbstverständlich erweitern wir unser Portfolio auch gerne um andere Sportarten, am besten natürlich um solche, die ähnliche Herausforderungen an Athlet*In stellen. Sehr große Potenziale für den Einsatz unseres Wissens zu noch mehr Erfolg würden wir auch im alpinen Skisport sehen, wo aktuell ein Schweizer Superstar eindrücklich unter Beweis stellt, wie produktiv neuro-zentriertes Training tatsächlich ist.
Support bei »unerklärlichen« Formtiefs – Thema PCS
Das wohl spannendste Thema unserer Arbeit stellen scheinbar unerklärliche Formtiefs und plötzliche Leistungsschwächen – gerade in unseren Domänen Motorradrennsport und Fußball – dar. So gut wie immer haben diese nämlich ein und dieselbe Ursache. Ohne, dass dies Sportler*Innen und/oder deren Betreuer*Innen bewusst wäre. In unseren Anamnese-Gesprächen, bei denen wir schrittweise zurückgehen an den Punkt, wo die Form, das Gefühl für das Motorrad, die Freude am Kopfball udgl. noch da waren, gelangen wir so gut wie immer an den Punkt, wo der Kopf einem Schlag oder zumindest hohen Schleuderkräften ausgesetzt war. Heftigere Impacts auf den Kopf hinterlassen sehr häufig genau dort, wo die reflektorische Steuerung schneller motorischer Bewegungen im Gehirn entsteht, kleinste Spuren (selbst wenn kein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert wurde oder keine Bewusstlosigkeit auftrat). Aber plötzlich laufen körperliche Bewegungen nicht mehr so exakt und rund ab, Reaktionen sind nicht mehr so schnell, die Konzentration lässt rasch nach usw. Der nächste Sturz, Zusammenstoß – what ever – ist gleichsam vorprogrammiert. Neuerlich mit hohen Kräften an bestimmten Gehirnteilen (v.o. Mittelhirn, Hirnstamm) verbunden. Diese kleinsten Spuren vom ersten Impact werden mit einem weiteren Schlag zu kleinen Spuren und diese nach dem nächsten Hit auf den Kopf bereits zu deutlich größeren – und plötzlich stimmt nichts mehr zusammen: kein Gefühl in der Bewegung, kein Gefühl fürs Sportgerät, keine Präzision in der Motorik, gestörtes Tonusverhalten der Muskulatur usw.
In unserem BRAINERQi®-Team beschäftigen sich neben Mastermind Michael Erhart zwei Ärzte (ein Internist, ein Neurologe), ein Doctor of Chiropractic, ein weiterer, international renommierter Neurotrainer sowie ein Manualtherapeut mit diesem Thema und vor allem damit, wie wir einen Profi bzw. dessen Gehirn bzw. zentrales Nervensystem schnellstmöglich wieder fit bekommen und so das scheinbar unerklärliche Formtief dort behandeln, wo es seinen Ursprung nahm: Im Gehirn. PCS – Post Concussion Syndrom – wäre hierzu der neurologische Terminus. Selbst eine eigene HBO-Sauerstoff-Überdruck-Kammer (Hyperoxie) betreiben wir vor Ort sowie auch eine Station für therapeutisches Training in Sauerstoffarmut (Hypoxie).
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Entwicklung von neurozentrierten Trainingstools
Neben der Erstellung von Trainingsprogrammen investieren wir viel Zeit, Know-how, Enthusiasmus und Mittel in die Entwicklung von neurozentrierten Trainingstools. Von eher einfachen, aber hochwirksamen Utensilien für unsere BRAINERQi® BALANCE bzw. VISUAL ACADEMY zur Verbesserung des vestibulären und visuellen Systems, Augentrainings-Tools für die betriebliche Gesundheitsförderung bis hin zum (vermutlich) weltweit ersten NEURO MOTORBIKE SIMULATOR: Dabei nehmen Motorradrennfahrer*Innen auf einem Rennmotorrad Platz und werden vom Coach via Fernsteuerung in Schräglagen und verschiedene Fahrpositionen versetzt, in denen es neurologische Tests & Drills zu absolvieren gibt. Anhand der Auswertung der Augenbewegung, Neurofeedback via EEG (Elektroenzephalographie), HRV usw. ersehen wir Potenziale zur neurozentrierten Verbesserung im Training bzw. sogar zur neurologisch basierten Therapie, etwa bei Post Concussion Syndrom. Auch ein Simulator für Ski-Cross geistert in unseren eigenen Gehirnen herum.